Fenster für Altbau oder Neubau?
Du packst es an und erneuerst bei Deinem Altbau die Fenster. In der Regel willst Du damit die Energiebilanz Deines Hauses verbessern und den Wohnkomfort erhöhen. Das Gebäude hat seinen eigenen Charakter und soll diesen auch nach der Renovierung beibehalten. Bei Fenstern für den Altbau sind häufig Sondermaße sowie individuelle Farben und Ausstattungen erforderlich. Denn das Fenster soll ja auch zum Bau passen und nicht aus dem Rahmen fallen. Zusätzlich zu guten Energiesparwerten sollen optionale Funktionen wie besonderer Einbruchschutz oder Lärmschutz möglich sein. Fenster für die Renovierung gibt es in der Regel aus Kunststoff sowie aus Holz. Damit es am Ende eine runde Sache wird.
Du baust Dir Dein Haus, das Du schon immer haben wolltest. Du hast selbst viel Herzblut reingesteckt oder andere haben das für Dich gemacht und Du hast die Kohle reingesteckt. Da willst Du auch klasse Fenster haben. Neubaufenster sind auf Maß, in verschiedenen Farben, Ausführungen aus Kunststoff oder Holz, optional mit Alu-Schale außen erhältlich. Besonderer Einbruchschutz, Lärmschutz sowie Lüftungsvarianten können optional bei der Bestellung ergänzt werden. Damit Dein Haus vollkommen wird.
Wer für seinen Neubau oder seine Renovierung günstige Energiesparfenster mit 3-fach-Verglasung schnell und zuverlässig zu einem günstigen Preis braucht, für den sind die vorkonfigurierten Fenster ARON Basic eine Option. Oder man konfiguriert sich mit ARON Comfort seine Wunschfenster selbst und bestellt sie online.

Fenster für den Passivhausstandard stellen hohe Anforderungen an die Energiebilanz der Fenster. Denn das Haus muss die festgelegten Werte erreichen, damit es als Passivhaus zählt. Dementsprechend sind Energiesparfenster, z. B. von ARON ausgestattet, um diese Werte zu erreichen. Hier kannst Du mit individuellen Maßen, verschiedenen Farben, Ausstattungen und Zusatzpaketen die für Dich passenden Fenster konfigurieren. Damit Du am Ende auch den Bau mit einer top Energiebilanz ganz nach Deinen Wünschen bekommst.
Neun Auswahlkriterien beim Fensterkauf
Achte bei der Auswahl Deiner neuen Fenster auf diese Auswahlkriterien. Einige kannst Du als Zusatzausstattung, z. B. bei ausgewählten ARON Fenstern, optional hinzubuchen.
- Sicherheit
- Fenster-Ausstattung: Rahmenmaterial, Griffe, Farbe, Glasart, ...
- Lüftungsvarianten
- Wärmedämmung
- Bautiefe
- Glasrandverbund
- Sonnenenergie
- Sonnenschutz
- Schallschutz
1. Eines der wichtigsten Kriterien beim Fensterkauf ist der Einbruchschutz. Das Thema Sicherheit wird leider immer wichtiger. Denn die Einbruchsquote steigt und deshalb ist die Sicherheitsausstattung von neuen Fenstern von unschätzbarem Wert.
Um das Haus optimal zu schützen, müssen nicht alle Fenster mit der höchsten Sicherheitsstufe ausgestattet werden. Ein Großteil der Einbrüche (EFH: 80%, MFH: 50%) erfolgt über Fenster(türen). Eine einbruchhemmende Ausstattung ist daher ein wichtiger Baustein beim Einbruchsschutz. Diese Grafik zeigt die Einsatzempfehlung für einbruchhemmende Fenster.

Empfohlen für nicht erreichbare Fensterelemente
Für Fenster und schwer zugängliche, von außen einsehbare Balkonfenstertüren im Obergeschoss, wird Einbruchschutz der Widerstandsklasse RC1 N empfohlen.
Für Erdgeschossfenster und Fenster im Keller und Souterrain sowie Balkontüren wird Einbruchschutz gemäß der Widerstandsklasse RC 2 empfohlen.
Neben dem Einbruchschutz und der Optik solltest Du beim Fensterkauf viele weitere Auswahlkriterien überdenken.
2. Fensterausstattung
Das Fensterdesign, die Formgebung und viele weitere Details sind im Wesentlichen für den Charakter und die Architektur des Heims verantwortlich. Womit die erste Entscheidung, die es zu treffen gilt, die über das gewünschte Rahmenmaterial ist.
- Holzfenster sind in der Regel hochwertiger und natürlicher als Kunststofffenster, was auch den höheren Preis erklärt. Unterschiedliche Hölzer, Lacke und Lasuren sorgen für Gestaltungsflexibilität.
- Holzfenster mit Aluminiumschale (außen) sind eine perfekte Ergänzung für moderne Fassaden. Mit der Kombination der beiden Materialien auf der Innenseite (Holz) und der Außenseite (Aluminium) lassen sich die jeweiligen Vorteile der Fensterarten in sich vereinen.
- Kunststofffenster sind zum einen preisgünstiger als Holzfenster in der Anschaffung und passen dank ihrer neutralen Wirkung beinahe zu jedem Gebäude. Beliebt sind sie in der Regel bei Mietwohnungen. Sie halten lange und brauchen kaum Pflege.
3. Lüftungsvarianten
Richtiges Lüften ist wichtig – egal, ob per Hand oder mit innovativen Lüftungsfunktionen moderner Fenster.
Fensterfalzlüfter nehmen Dir die Wohnraumfeinlüftung über die Fenster im geschlossenen Zustand ab und führen energieschonend Frischluft unter die Zimmerdecke. Die dortige Warmluft wird mit der Frischluft vermischt, die relative Luftfeuchte auf ein unkritisches Niveau gesenkt, Schimmelpilze werden vermieden und Schadstoffe abgeführt.
4. Wärmedämmung: Der Uw-Wert und der Ug-Wert sind wichtige Werte, wenn es um die Wärmedämmeigenschaften von Fenstern geht:
- Uw-Wert (DIN EN 10077): Der Uw-Wert beschreibt den Wärmeverlust durch ein Fenster, gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K) von innen nach außen. Daher gilt: je kleiner der Uw-Wert, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften und damit die Energieeinsparmöglichkeiten durch das Fenster.
- Ug-Wert (DIN EN 673): Während sich der Uw-Wert auf das komplette Fenster bezieht, beschreibt der Ug-Wert den Wärmeverlust durch das Glas. Auch hier gilt: Je geringer der Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Glases.
5. Bautiefe: Die Bautiefe spielt aus dem Blickwinkel von innen oder außen keine besondere Rolle. Entscheidend ist sie jedoch aus technischer Sicht für die Dämmleistung und die mechanische Stabilität.
Fenster sind grundsätzlich mit 70 bis 90 mm Bautiefe erhältlich. Vor allem bei 3-fach-Verglasungen mit großen Abständen zwischen den einzelnen Glasscheiben sind aber größere Bautiefen erforderlich. Daher benötigen neue Fenster nach dem Umbau meist etwas mehr Platz als alte Fenster. Dies solltest Du bei der Planung neuer Fenster berücksichtigen.

9. Schallschutz: An stark befahrenen Straßen, in der Nähe von Bahngleisen oder in Einflugschneisen von Flughäfen ist guter Schallschutz durch Fenster für die Gesundheit sehr wichtig. Scheiben von Schallschutzfenstern zeichnen sich durch einen asymmetrischen Aufbau aus, das heißt, die äußere Scheibe ist dicker als die innere.
Für einen möglichst geringen Energieverbrauch scheust Du keine Arbeit. Für Dich steht fest: Die alten Fenster müssen raus. Doch mit welcher Verglasung sparst Du bei den neuen Fenstern am meisten Energie?
Nutze unseren HORNBACH Energiesparrechner und finde es heraus! Der Konfigurator ist kostenfrei und die Bedienung denkbar leicht.
Wichtige Daten, die Du parat haben solltest, sind:
- Deine PLZ
- Gebäudeart (ob Ein- oder Mehrfamilienhaus)
- Baujahr
- Wohnfläche in m 2
- Heizungsart
- und Dein bisheriger Jahresverbrauch in kWh
Probier Dich durch die verschiedenen Sanierungsmaßnahmen durch. Anhand der Energiekennzahlen siehst Du, mit welcher Fensterverglasung Du am meisten Geld sparst.
Bitte beachte: Die von Dir ermittelten Energiekennzahlen dienen lediglich der Orientierung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Informiere Dich auf jeden Fall vor der Realisierung einer Maßnahme bei Deinem Energiesparfachberater über die vollständigen Richtlinien und Bedingungen zur Sanierung.
Die Bundesförderung von Fenstern erfolgt aktuell nur noch über das Förderprogramm BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude). Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du Dir für die Fenstersanierung einen Zuschuss sichern.
Wichtig: Damit Du einen Antrag auf staatliche Förderung stellen kannst, musst Du einen Energie-Effizienz-Experten mit ins Boot holen. Die Beratung durch den Experten kannst Du Dir allerdings auch zu 50 % fördern lassen. Ausführliche Infos gibt's unter
In manchen Bundesländern und Kommunen gibt es noch weitere Fördermöglichkeiten, die du mit dem Bundesförderprogramm kombinieren kannst. Du brauchst einen Kredit? Bei der KfW gibt es eine Bundesförderung für effiziente Gebäude.
Fensterverglasung von Dach- und Wohnraumfenstern
Fensterbank auswählen
Fensterbänke bilden den waagerechten Abschluss eines Fensters und komplettieren es damit optisch. Zudem kann eine Fensterbank auch als praktische Abstellfläche dienen. Fensterbänke sollen aber nicht nur für ein rundes Gesamtbild sorgen, sondern auch wichtige Funktionen erfüllen. Gerade im Außenbereich sind Fensterbretter stärkeren Belastungen ausgesetzt als Innenfensterbänke.
Sie müssen je nach Einsatzbereich und Aufgabe bestimmte Kriterien erfüllen, denn nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen für die unterschiedlichen Beanspruchungen.
Grundsätzlich sollten alle Fensterbänke die folgenden Eigenschaften aufweisen:
- pflegeleicht
- langlebig
- feuchtigkeits- und hitzeresistent
- bruchsicher und kratzfest
Damit Du die richtige Wahl treffen kannst, haben wir die verschiedenen Materialien von Fensterbänken kompakt für Dich zusammengestellt:
Fensterbank mit Holzkeilen sichern
Montageschaum dehnt sich während des Aushärtens auf das Zwei- bis Dreifache seines Volumens aus. Damit die Fensterbank in dieser Zeit nicht verrutschen kann, empfehlen wir, sie mit Holzkeilen zu sichern.
Wie messe ich die Tiefe der Fensterbank?
Um die Tiefe der Fensterbank bestimmen zu können, miss die Laibungstiefe vom Fensterrahmen bis zur Vorderkante und addiere ein Übermaß von 30 bis 50 mm hinzu. Der Fensterbanküberstand verhindert, dass Wasser direkt an der Fassade herunterfließt und diese verschmutzt.
Wie messe ich die Länge der Fensterbank?
Miss die Laibungsbreite zwischen den Fensterwangen. Ziehe vom gemessenen Wert 6 mm für Kappenstärke und Materialausdehnung ab, falls Du Alu-Kappen verwendest. Bei Kunststoffkappen solltest Du von dem gemessenen Wert 10 mm abziehen.
